Vorratsdatenspeicherung wegen Plastikvagina

Gefragt, für welche Fälle die Vorratsdatenspeicherung sinnvoll sei, antwortete der Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy wie folgt:

Auf meinen Namen wurde vor ca. einem Jahr über das Internet bei einem recht bekannten Flensburger Erotik-Versand eine künstliche Vagina bestellt, über deren Eintreffen in meiner Privatwohnung ich sehr überrascht war. Ist es legitim, herausfinden zu wollen, ob der Besteller identifiziert werden kann? Ich meine: Ja.

Quelle: abgeordnetenwatch.de

12 Gedanken zu „Vorratsdatenspeicherung wegen Plastikvagina

  1. Olaf

    Na ja, das ist auch eine Art, sich bekannt zu machen…

    Das Schlimme ist, dass er vermutlich auch noch meint, was er sagt. Mal ehrlich, aber solche Leute sind doch gefährlich für unsere Demokratie. Oder nicht?

    Und überhaupt, WER hat DEN gewählt? ;o)

  2. Tom

    Ja sowas. Das kann keine Absicht gewesen sein. Sonst hätte man ihm ein Plastikhirn geschickt.

  3. Sozi-Fan

    Als überzeuter Sozialdemokrat finde ich das sehr schade, dass Politiker ihre Meinungen wie die Fahne in den Wind hängen. Erst wurden hier Terroristen und Kinderschänder als Beispiele hervorgezogen und dann sowas. Das finde ich einfach nur arm und enttäuschend.

  4. Max Mauken

    Jaja.
    Was wäre Deutschland nur ohne seine Kinderschänder?
    Haben wir eigentlich keine anderen Schallplatten mehr? Das Thema ist überstrapaziert und hat mit der Realität nur noch relativ wenig zu tun, genauso wie die Terroristen.

    Aber dem Herrn Edathy sollte man nun ein paar hundert Pakete mit diversen Sexspielzeugen zusenden, alleine des Gags wegen, immerhin hat er es doch selbst herausgefordert :-)

    Ist schon arg kriminell sowas, Herr Edathy! Ehrlich. Und dafür grundlegende Grund- und Freiheitsrechte aufgeben? Und sowas sitzt in der SPD? Langsam wundert mich gar nichts mehr…

  5. D. Winter

    Ich möchte trotz des Spaßpotenzials davon abraten, diesem Politiker-Darsteller (oder sonst wem, der auf solch lächerlichem Niveau für Haltet-den-Dieb-Technologie plädiert) jetzt aus Gaudi Sexspielzeug (oder sonst was) zu schicken. Die leben in einer anderen Sphäre; da gilt, was der Mann hier schon mal angedacht hat: Überall Gefährder, Anarchos, Stuhlbeinsäger, und von da bis zum Unabomber ist es dann in Herrn Edathys Kopf auch nicht mehr weit. Die muss man alle festhalten, erfassen, die Maske herunterreißen usw. usf.; da wird auch schon mal mit Herrn Friedrich paktiert.

    Und wahrscheinlich glauben diese Leute im Ernst, dass sie damit eine bessere Gesellschaft schaffen.

  6. Bob

    Neukunden erhalten idR Ware nur gegen Nachnahme bzw. Vorkasse.

    Dass er diesen Jux sogar öffentlich macht, ist unbezahlbarer als der Zwanni, den so eine Muschi kosten mag.

  7. Rudi Rammel

    Tom sagt:
    9. Mai 2011 um 01:59
    Ja sowas. Das kann keine Absicht gewesen sein. Sonst hätte man ihm ein Plastikhirn geschickt.

    +1! Danke für den Lacher :-)

  8. boeserhassan

    diese elenden analogen bildschirmausdrucker sind das schlimmste was einer informationsgesellschaft passieren kann. einfacher wäre gewesen die zahlungsdaten vom sextoy anbieter zu verlangen. da muss man nicht lange wurschteln bekommt ne klare auskunft und man muss nicht versuchen auf solch selten dämliche art und weise versuchen die ehelichen wogen zu glätten. seine (unterstellte) ehefrau glaubt diese seltsame ausrede womöglich auch noch.

  9. Sumo

    Wird Ihnen unaufgefordert nicht bestellte Ware zugesandt, verpflichtet Sie dies zu nichts – weder zu Aufbewahrung, noch zu Rückgabe oder gar Bezahlung, denn ein rechtswirksamer Vertrag ist nicht zustande gekommen (§ 241 a BGB).

    Dem Mann ist nicht einmal ein wirtschaftlicher Schaden entstanden, anders als hier wohl suggeriert. Und wegen einem Streich, will er die Vorratsdatenspeicherung einführen? Welche dumme Begründung kommt da als nächstes?

  10. Butzemann

    Seht das doch mal positiv. :) Der will bestimmt nur die Daten vom Besteller, um ihm den (vom Besteller wahrscheinlich vorab bezahlten) Kaufpreis erstatten zu können, weil ihm das Toy so viel Freude bereitet hat. :)

    Hahahaha.

  11. Pingback: Vorratsdatenspeicherung wegen Redtube | PORNOANWALT

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